#7 Gottes Reden durch Umstände

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , , , am 25 Juli , 2008 von Matthias

#7
Es kann Umstände oder bestimmte Situationen geben, die Gott benutzt oder die von ihm veranlasst wurden, um zu uns zu reden. Dies kann sehr unterschiedlich ausfallen und wir müssen unterscheiden, worum es sich überhaupt geht. In biblischen Zeiten schickte Gott Propheten um sein Volk zur Umkehr zu rufen. Wenn sie abgelehnt wurden so schickte er wieder welche und wartete in seiner Geduld, ob sich die Menschen vielleicht bekehren würden. Es gibt ein bestimmtes Maß und wenn dies erreicht ist, dann sind die Konsequenzen ein Gericht. Ein Gericht kann Krieg, eine Natur oder Umweltkatastrophe sein, ein Unfall, eine Krankheit oder Misslingen einer bestimmten Tätigkeit. Zur Zeit der Bibel wurde Israel oft von einem der Nachbarvölker angegriffen und schlechten Falles erobert und die Städte dem Erdboden gleichgemacht. Studier die Geschichte und lies, was mit dem Volk Israel geschah, nachdem Jesus diese Worte des Gericht über sein Volk aussprach.„Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt sehet, alsdann erkennet, dass ihre Verwüstung nahe gekommen ist. Dass alsdann, die in Judäa sind, auf die Berge fliehen, und die in ihrer Mitte sind, daraus entweichen, und die auf dem Lande sind, nicht in sie hineingehen. Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht. Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen! denn große Not wird in dem Lande sein, und Zorn über dieses Volk. Und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen; und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.” Lukas 21, 20-24

Es ist wichtig zu unterscheiden, denn oft schieben die Menschen Gott alles in die Schuhe. Sie machen Gott für jeden Krieg, jede Katastrophe, für jedes Wehwehchen und Krankheit verantwortlich und rechtfertigen damit ihren Unglauben nicht an ihn glauben zu können. Daher musst du die Schrift studieren, Gott im Gebet fragen, um Unterscheidung bitten, dass du aus einer intimen Beziehung zu ihm erkennst, ob die Situation oder der Umstand Gottes Werk ist, er dir Steine in den Weg legt, weil du etwas nicht tun sollst oder der Feind nicht möchte, dass du dies oder jenes erreichtst. Moses kannte sich mit dieser Problematik bestens aus, darum betete er:

Und nun, wenn ich denn Gnade gefunden habe in deinen Augen, so laß mich doch deinen Weg wissen, dass ich dich erkenne, damit ich Gnade finde in deinen Augen; und sieh, dass diese Nation dein Volk ist! 2.Moses 33, 13

#5 #6 Gott schickt seine Boten

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , am 25 Juli , 2008 von Matthias

#5
Und der HERR, der Gott ihrer Väter, sandte zu ihnen durch seine Boten, früh sich aufmachend und sendend; denn er erbarmte sich seines Volkes und seiner Wohnung. 2. Chronik 36, 15

Weitere, unzählige, Beispiele könnten genannt werden, dass Gott sein Wort durch Boten übermittelt. Oftmals, weil die Menschen ihre Ohren verschlossen und ihre Herzen verhärtet haben und somit nicht mehr persönlich von Gott hören konnten. Obiges Beispiel redet von menschlichen Boten, in dem Fall, von den Propheten. Es gibt jedoch noch eine andere Art: die Engel. Im Brief and die Hebräer wird Jesus mit den Engeln verglichen und seine höhere Stellung klargemacht. Gleichzeitig sehen wir wozu Engel gesandt sind.

Zu welchem der Engel aber hat er je gesagt: “Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege zum Schemel deiner Füße”? Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche die Seligkeit [o. Erlösung] ererben sollen? Hebräer 1, 13.14

In der Bibel finden wir die grundlegenden Dinge, die wir über Engel wissen sollten. Gott kennt den Menschen und weiß um die Schwäche, Dinge wichtiger zu machen als sie tatsächlich sind. Viel wird über Engel geschrieben, geredet und gedichtet, dass sich die Balken biegen. Ihnen werden Namen gegeben, sie werden angerufen und für allerlei Sinniges und Unsinniges verantwortlich gemacht. Was sagt uns Gottes Wort über sie?

In der Bibel werden erstaunlicherweise nur zwei spezielle Engel mit Namen erwähnt: Gabriel und Michael. Sie werden auch als Engelsfürsten oder Erzengel bezeichnet. Ein Anderer ist der Engel des HERRN und viele sehen darin auch Jesus Christus selbst, andere wiederum nur eine Bezeichnung für einen Engel, der vom HERRN gesandt ist. Die sogenannten Cherubim (Einzahl: Cherub) und Seraphim sind ebenfalls Engel, bzw. bestimmte Gruppen oder Klassen. Die einen (Cherubim) haben vier Flügel, die anderen (Seraphim) hingegen sechs. Kapitel sechs des Buches Jesaja und das erste Kapitel des Propheten Hesekiel beschreiben die genannten Gruppen. Wichtig ist zu wissen, dass Engel in unterschiedlichen Arten in Erscheinung treten. Viele alttestamentliche Begegnungen, mit Ausnahme, die, der erwähnten Propheten, laufen eher unspektakulär ab. Im Fall Gideon, weiß die betreffende Person zu Anfangs nicht, dass sie mit einem Engel redet (Richter 6, 11ff). Ein ähnlicher Vorfall beschreibt Apostelgeschichte 12. Es allerdings genau umgekehrt, denn hier wird die Person mit einem Engel verwechselt. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand und findet in Hebräer 13, 2 ihre Bestätigung. Es heißt dort:

Vergesst nicht, Gastfreundschaft zu üben! Denn auf diese Weise haben einige, ohne es zu wissen, Engel bei sich aufgenommen.

Eine andere Tatsache, die nicht vergessen werden darf, ist, dass Satan selbst ebenfalls ein Engel ist.

Du warst gesalbt als ein schirmender Cherub, und ich hatte dich dazu gemacht. Du warst auf Gottes heiligem Berg. Zwischen den feurigen Steinen gingst du umher. Du bliebst vollkommen vom Tag deiner Erschaffung an, bis man Unrecht an dir fand. Hesekiel 28, 14.15Die Betonung liegt auf du warst. Er ist sicher noch ein Cherub, jedoch ein gefallener. In der Bibel erfahren wir weiterhin, dass er nicht allein gefallen, d.h. vom Angesicht Gottes verstoßen wurde, sondern ein Drittel der Engel mit sich führte. Im Brief an die Korinther spricht Paulus über sein derzeitiges Auftreten.

Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an; 2. Korinther 11, 14

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Satan zu dir als Gehörnter mit Ziegenfuß kommt ist sicher gering. Wobei wir deutlich sehen, dass er seine ursprüngliche Erscheinung verloren hat und sich scheinbar tarnen muss. Diese Tatsachen musst du wissen. Vielleicht beantwortet dies, zumindest teilweise, die Frage, wo einige der anderen Religionen ihren Ursprung haben.

#6
Auf die Tatsache, dass Gott durch Menschen redet, muss nicht weiter ausführlich eingegangen werden. An einer anderen Stelle soll mehr über das Amt des Propheten gesagt werden. Wichtig, wie bei allem, ist die Botschaft oder Offenbarung zu prüfen. Oftmals sind wir sehr beeindruckt, wenn Gott redet, dass wir uns zu sehr auf das wie, anstatt auf das was konzentrieren. Zu erwähnen ist noch, dass zum Reden Gottes durch Menschen auch die Geistesgaben gehören können. Besonders prophetisches Reden, Weisheit -und Rede der Erkennstnis. In 1. Korinther 12 kannst du mehr über die Geistesgaben lesen.

 

#3 Träume & #4 Visionen

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , , , , , am 25 Juli , 2008 von Matthias

#3
Gott redet in Träumen und durch Träume zu uns. Wichtig: Nicht alle Träume sind von Gott! Erfahrungsgemäß würde ich sagen, dass die meisten nicht von Gott sind. Durch die Bibel wird deutlich, dass es Menschen gibt, zu denen Gott in Träumen redet, dass die Träume sehr unterschiedlich sein können und dass es Menschen gibt, die oft Träume haben und Andere, die selten oder gar keine haben. Bei Jakob, dem Stammvater des Volkes Israel, redete Gott im Traum:

Im Traum sah er einen Treppenaufgang, dessen Spitze bis an den Himmel reichte. Engel stiegen auf ihm hinauf und herab. Und auf einmal stand der HERR über ihm und sagte: “Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. 1. Moses 28, 12.13

Joseph, einer seiner Söhne, hatte ebenfalls Träume, die er seinen Brüdern erzählte:

Hört doch, was ich geträumt habe!, sagte er zu ihnen. Wir waren auf dem Feld und banden das Getreide in Garben zusammen. … 1. Moses 37, 6.7

Wie schon erwähnt gibt es Unterschiede: Entweder redet Gott direkt im Traum oder aber es wird durch den Traum etwas offenbart, angezeigt oder in Symbolen und Gleichnissen erklärt. Wiederum kann es sein, dass in einem Traum auch ein Engel erscheint und redet. In der Bibel werden uns alle Varianten  der Träume und Visionen gezeigt. Die Arten und Weisen, wie Gott zu uns redet vermischen sich dabei oftmals. Das Leben des Propheten Daniel ist dafür ein gutes Beispiel und lohnenswert zu studieren um dies besser zu verstehen.

#4
Was ist eine Vision, ein Gesicht oder ein Traumgesicht? Alle Begriffe, je nach Übersetzung, finden wir in der Bibel. Eine Vision ist einem Traum sehr ähnlich, mit dem Unterschied, dass man dabei wach ist. Vor unseren Augen läuft etwas ab, dass nur für bestimmte Personen sichtbar ist. Der Sehende schaut die Vision und berichtet dies oder ist selbst in die Vision hinein entrückt. Dies kann am Tag, in der Nacht, in Räumen oder in Gebäuden, im Freien oder wie gesagt auch in Verbindung mit einem Traum geschehen. Wiederum ist der Inhalt mitunter sehr unterschiedlich. Entweder redet Gott selbst, ein Engel oder durch ein Gleichnis und Symbole wird ein bestimmter Sachverhalt offenbar gemacht. Hierzu einige Beispiele:

Im ersten Jahre Belsazars, des Königs von Babel, sah Daniel einen Traum und Gesichte seines Hauptes auf seinem Lager. Dann schrieb er den Traum auf, die Summe der Sache berichtete er. Daniel hob an und sprach: Ich schaute in meinem Gesicht bei der Nacht, und siehe, die vier Winde des Himmels brachen los auf das große Meer. Daniel 7, 1-2

Und ich sah im Gesicht; und es geschah, als ich sah, da war ich in der Burg Susan, welche in der Landschaft Elam ist; und ich sah im Gesicht, und ich war am Flusse Ulai. Daniel 8, 2

In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Dem erschien der Herr [Jesus] in einer Vision. “Hananias!,” sagte er. “Ja, Herr,” antwortete dieser. Apostelgeschichte 9, 10

… sah in einem Gesicht deutlich etwa um neunte Stunde des Tages Engel Gottes hereinkommend zu ihm und sagend zu ihm: Kornelius! Apostelgeschichte 10, 3

#2 Gottes hörbare Stimme

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , , , , , am 25 Juli , 2008 von Matthias

Wie alle Gläubigen wissen sollten hat Gott eine Stimme, die man hören kann. Die logische Schlussfolgerung ist daher, dass er sich durch ein hörbares Reden bemerkbar macht. Die Schrift lässt keinen Raum für den Zweifel, man müsse das Reden Gottes im übertragenen Sinne verstehen. Gott redet auf unterschiedliche Arten, auf die hier im einzelnen eingegangen wird, eine davon ist seine hörbare Stimme. Gott ‚besteht’ aus drei Personen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Daher hat jede Person der Gottheit eine Stimme. Hier drei Beispiele um dies besser zu verstehen:a Gott, der Vater bestätigt Jesus, seinen Sohn:

Und siehe, eine Stimme kommt aus den Himmeln, welche spricht: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe.” Matthäus 3, 17

b Auf dem Weg nach Damaskus hatte Saul (später Apostel Paulus) eine Begegnung mit dem auferstandenen Jesus Christus:

Als er [Saul] aber hinzog, geschah es, dass er Damaskus nahte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; und auf die Erde fallend, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: „Saul, Saul, was verfolgst du mich?” Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sprach: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.” Apostelgeschichte 9, 3-5

c Der Heilige Geist redet mit einer hörbaren Stimme zu Philippus, der dem Kämmerer aus Äthiopien das Evangelium verkündigen soll:

Der Geist aber sprach zu Philippus: Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an. Apostelgeschichte 8, 29

Es gibt viele Beispiele im Alten und Neuen Testament, dass Gott der Vater, Sohn und Heiliger Geist mit hörbarer Stimme reden. Ein interessantes Beispiel aus dem Propheten Jesaja 50, 6.7:

„Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel. Aber der Herr, HERR, hilft mir; darum bin ich nicht zu Schanden geworden, darum machte ich mein Angesicht wie einen Kieselstein, und wusste, dass ich nicht würde beschämt werden.”

Wer redet hier? Hat der Prophet dies erlebt? Es sind die Worte des Messias, die der Prophet ausspricht. Es sind die Worte über sein Leiden, prophezeit bevor sie geschahen.

#1 Die Bibel – Gottes Wort

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , am 25 Juli , 2008 von Matthias

In der Bibel werden uns die verschiedenen Arten und Weisen wie Gott redet gezeigt. Sie ist somit selbst die erste in der Liste und bildet die Grundlage für alles weitere. Gottes Reden im Wort Gottes, der Bibel, muss nicht geprüft werden. Im Gegenteil, Gott selbst bestätigt sein Wort, keines davon fällt auf den Boden, sondern es erfüllt sich Strich für Strich. Alle Verheißungen, Versprechen, Prophetien, die noch nicht erfüllt sind, und Absichten Gottes werden früher oder später sichtbar werden. Wenn du das nicht glaubst, dann lies es und schau, was in Israel geschieht bzw., was Gott an seinem Volk, den Juden, tut und in naher Zukunft noch tun wird. Ich denke, dass dies einer der offensichtlichsten Beweise für den Wahrheitsgehalt der Bibel ist, besonders für all jene, die nicht Gläubig sind. Mehr dazu später. Vergiss nicht, dass alles wichtige im Wort Gottes offenbart ist. Jedes weitere Reden Gottes wird diese Dinge näher beleuchten, sie dir erklären, Bezüge zur Gegenwart herstellen und muss somit immer mir dem Wort Gottes übereinstimmen. Beispielsweise hatten viele Ex-Moslems eine übernatürliche Begegnung mit Jesus gehabt, weil sie keinen Zugang zu einer Bibel hatten oder ihnen nie Missionar ihnen begegnen konnte. Gott musste übernatürlich eingreifen. Wenn du eine Bibel hast und danach trachtest, dass Gott zu dir sprechen soll, dann schlag ich dir vor sie zu lesen.

Gott redet – und wie er redet

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , , , , am 25 Juli , 2008 von Matthias

Manche Menschen behaupten, Gott würde heute nicht mehr reden. Er hätte damit aufgehört, weil alles wichtige in seinem Wort, der Bibel, bereits gesagt wurde. Es gäbe auch keine Apostel oder Propheten mehr, vielmehr nur noch falsche. Geistesgaben und Wunder hätten ebenfalls aufgehört, bzw. wenn dergleichen geschehen, dann kämen sie von „unten”. Im folgenden soll auf die verschiedenen Arten und Weisen, wie Gott redet eingegangen werden, um die richtige Perspektive im endzeitlichen Überlebenskampf zu bekommen. Die Frage ist nicht, ob Gott redet, sondern vielmehr wie und was er redet:

„ …Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, …”
Johannes 10, 27

Weiterhin stellt sich nicht die Frage, ob es noch Propheten gibt, sondern welcher der Richtige und welcher der Falsche ist. Jesus sagt im Matthäus 24, 11:

„Und es werden sich viel falsche Propheten erheben und werden viele verführen.”

Diese Tatsache wird an vielen anderen Stellen wiederholt und findet schon heute vielerorts Bestätigung. Dennoch können Apostel, Propheten neben Hirten, Lehrern und Evangelisten nicht einfach aufhören zu existieren, wenn man die Verse in Epheser 4, 11-13 ernst nimmt:

Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten. Er gab Evangelisten, Hirten und Lehrer, damit sie die, die Gott geheiligt hat, zum Dienst ausrüsten und so der Leib des Christus aufgebaut wird mit dem Ziel, dass wir alle die Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes erreichen, dass wir zu mündigen Christen heranreifen und in die ganze Fülle hineinwachsen, die Christus in sich trägt.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und will glauben Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer sind heute nicht mehr wichtig. Das hieße, jeder einzelne Christ ist zum Dienst bereits ausgerüstet, der Leib Christi aufgebaut, wir alle haben die Einheit des Glaubens, die Erkenntnis des Sohnes Gottes, wir alle sind bereits mündige Christen und in seine Fülle hineingewachsen. Entweder habe ich dies verpasst und alle reifen, mündigen Christen sind schon heimlich entrückt worden und genießen nun Gottes Herrlichkeit oder aber es liegt noch ein Stück Arbeit vor uns wozu diese Dienste notwendig sind.

Würde man weiter schlussfolgern, dann ist Gebet ebenfalls überflüssig. Lies das Gebet des Paulus im Brief an die Epheser (1, 15ff) und erkenne wie er für Menschen, die bereits Gläubig sind betet. Jesus selbst sagt im Vaterunser:

„Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.” Matthäus 6, 10

Aus dem Verhalten mancher Christen könnte man schließen, dass Gottes Reich schon aufgerichtet und sein Wille hier auf Erden bereits geschehen ist. Warum reden wir dann überhaupt noch? Macht es irgendeinen Sinn zu beten, wenn Gott sowieso nicht antwortet? Die Bibel ist vollständig und ihr muss und darf auf keinen Fall etwas hinzugefügt werden. Sie ist absolut maßgeblich in dem, was Christen glauben sollten. Aus diesem Grund tut jeder gut daran an den Dingen, die darin geschrieben stehen festzuhalten, was die Tatsache einschließt, dass Gott ein lebendiger Gott ist und sehr wohl redet. Er zeigt uns in seinem Wort nicht nur dass er redet, sondern auch wie er es tut. Die Bibel ist die Messlatte, die wir an alles, was wir für ein Reden Gottes halten, anlegen müssen. Wenn nicht, kann es unter Umständen gefährlich werden und du endest vielleicht in ein weißes Lacken gehüllt auf einem Berg, um dort auf das Kommen Jesu zu warten. Vielleicht kündigst du auch deinen Job und verkaufst dein Haus, weil zweitausend und irgendetwas die Entrückung stattfindet. Ähnliches und noch Dümmeres sind keine Seltenheit und haben schon so manchen gepackt und ins Land der religiösen Spinner geführt. Sollten wir deshalb Angst haben oder uns zu der Annahme verleiten lassen, Gott sei stumm geworden? – Sicher nicht.

Ein Jude starb für Dich!

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am 14 Juli , 2008 von Matthias

 

A Jew

 Died for You!

Ein Jude starb für Dich!

„Hat Gott etwa sein Volk [die Juden] verstoßen?”

„Das sei ferne!”  Römer 11, 1

„Und es wird geschehen an jenem Tage, da wird der HERR  zum zweiten Male seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übrigbleiben wird, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten und aus Pathros und aus Äthiopien und aus Elam und aus Sinear und aus Hamath und aus den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Banner aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Zerstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde.”          Jesaja 11, 11-12 

Gott hat sein Volk – die Juden – keineswegs   verstoßen, noch hat er sie vergessen. Er sammelt sie von den vier Enden der Erde und bringt sie zurück in das Land, welches er ihnen verheißen hat.

„Darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da man nicht mehr sagen wird: So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus dem Lande Ägypten heraufgeführt hat! – sondern: So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel heraufgeführt und sie gebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.”  Jeremia 23, 7-8

Der HERR baut Zion und erscheint in seiner Herrlichkeit!

Psalm 102, 17

Du lebst in dieser Zeit! In der Zeit, in der Gott seine Hand ausgestreckt und  den Überrest seines Volkes aus den Nationen holt und nach  Israel zurückbringt. Eine Zeit in der Gott in seiner Herrlichkeit erscheint. Eine Zeit der Wiederherstellung und Erlösung seines Volkes.

Vielleicht glaubst Du, die Bibel sei kein aktuelles Buch  – alte Geschichten oder gar Märchen aus einer Zeit, in der die Menschen an Wunder glauben mussten um sich Unerklärliches zu erklären. Vielleicht glaubst Du, man kann die Bibel nicht wörtlich nehmen, es ist eher symbolisch zu verstehen und Vieles wurde ohnehin erst nach den Ereignissen aufgeschrieben und kann somit keine echte Vorhersage von zukünftigen Geschehnissen sein.

Vielleicht bist Du sogar Christ und glaubst, dass Du  nun „Israel” bist. Wenn Gott nun in der Bibel über Israel spricht, dann meint er damit Dich oder die Kirche.

Seit dem 14. Mai 1948 gibt es offiziell den Staat Israel. An jenem Tag geschah was der Prophet Jesaja prophezeite:

„Wer hat solches gehört, wer hat dergleichen gesehen? Kann ein Land an einem Tage zur Welt gebracht, oder eine Nation mit einem Male geboren werden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren.” Jesaja 66, 8

Seit dieser Zeit kommen Juden aus über 140 Nationen – aus allen vier Himmelsrichtungen zurück nach Israel. Du kannst selbst die Geschichte studieren wie die Nation an einem Tag geboren wurde. Vielleicht kommen dir Länder wie Elam, Hamath, Sinear und Pathros fremd und unbekannt vor. Wie wär’s mit dem heutigen Iran, Libanon, Syrien und dem Irak? Aus eben diesen Ländern kamen Juden nach Israel. Ebenso aus China, Indien, Europa, den USA und Südamerika. Es geschieht genau wie Gott es in seinem Wort sagt! Er ist treu und tut was er beschlossen hat. Die Bibel, sein schriftliches Zeugnis hier auf Erden, ist  wahrhaftig und aktueller den je.   

„Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und es hüten wie ein Hirte seine Herde.” Jeremia 31, 10

Heute, mit diesen Worten, ist es Dir verkündigt. Der, der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln! Wenn Du Ihm nicht glaubst, dann verfolge die Nachrichten in den Medien. Gott hält sein Wort und führt es aus. Vielleicht denkst Du es erfüllt sich automatisch, weil man es liest und anschließend umsetzt. Das ist richtig. Jene, die Gott lieben tun sein Wort natürlich. Gottes Wort ist jedoch lebendig und viele der Juden, die nach Israel zurückkehrten wussten nur sehr wenig über die Bibel und dass sie in Wirklichkeit die darin stehenden Verheißungen  erfüllen. Andere sind gekommen, weil sie gläubig waren und die Zeichen der Zeit erkannten. Egal wie, keines der Worte Gottes fällt zu Boden. Er ist treu und führt sein Wort aus, ob Du  es glaubst oder nicht und ob Du es willst oder nicht.

Du wirst erleben wie Gott in den nächsten Jahren sein Volk weiter aus Europa, besonders aus Frankreich und Großbritannien, aus den USA und Kanada, Russland, der Ukraine und weiteren Ländern, in denen Juden leben, zurück nach Israel bringt. Du wirst sehen wie sich die Menschen dagegen sträuben werden. Du wirst Zeuge von heftigen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, Europa und den USA  werden. Du wirst Zeuge eines scheiternden menschlichen Friedens werden, den EU und UNO durch ihre Politik erreichen wollen.

Gottes Plan für Frieden ist anders. Gottes Wege sind nicht menschliche Wege. Seine Antwort für Israel und den Nahen Osten, für alle anderen Nationen, für Dich und alle Menschen ist: JESUS CHRISTUS, sein Sohn, der König der Juden und der König aller Könige. Ihn hat Gott gesandt und die Welt durch seinen Tod am Holz (Kreuz) mit sich selbst versöhnt. Er ließ sein Leben für seine Brüder und alle Menschen und deckte durch sein Blut ihre Vergehen und ihre Fehltritte zu. Er ist dabei wiederzukommen. Zuvor jedoch stellt er sein Volk wieder her, dass seit fast 2000 Jahren quer über die Erde verstreut gelebt hat. Was Du hier liest und durch die Ereignisse der nächsten Jahre  erleben wirst, soll dir ein Zeichen sein! Ein Zeichen, dass Gott und sein Wort, die Bibel, wahrhaftig ist. Ein Zeichen, dass Jesus, sein Sohn, bald wieder kommt. Ein Zeichen, dass Er sich an seinem Volk, den JUDEN verherrlicht und sie nicht verstoßen hat. Ein Zeichen, dass Du ebenso von Gott angenommen und geliebt bist. Er bietet dir sein Gnadengeschenk an: Du kannst durch seinen Sohn mit Ihm versöhnt sein und Gott als Vater kennen lernen. Er, Yeschua, ein Jude, starb für  Dich! Er hat den Preis, den deine Sünde kostet bezahlt. Gott hat das gerechte Gericht für all jene Dinge, die dich von Ihm trennen, auf Ihn gelegt und kreuzigen lassen. Den Fluch, der auf dieser Welt und deinem Leben liegt, hat Er auf seinem Haupt getragen. Ja, Er selbst wurde zum  Fluch. Deine Sorgen, deine Schwachheiten und Krankheiten hat Er auf sich genommen. Den Schuldschein für deinen Stolz, deinen Egoismus, für deine Lügen, dein Selbstmitleid, deine Wut und deinen Groll, hat Er ans Holz geheftet und bezahlt. Durch den Glauben an Jesus Christus sieht Er dich als gerecht und Du hast Gnade in seinen Augen gefunden. Gott hat einen Plan mit Dir und deinem Leben. Du bist kein Zufallsprodukt und lebst nicht zufällig in dieser so wichtigen Zeit, in der Du die Bibel wie die Zeitung lesen könntest. Eine Zeit, in der sich die Ereignisse, die sich um das Wiederkommen Jesu drehen vor deinen Augen erfüllen. Du lebst in einer Zeit der Gnade und der Wiederherstellung, in der Du dich entscheiden kannst wem Du nachfolgst. Gott zwingt dich nicht. Sein Wort ist Wahrheit und erfüllt sich. Tu Buße!, d.h. entscheide Dich von den Lügen, die Du über Gott, diese Welt und Dich selbst glaubst abzukehren und deine Gesinnung zu verändern, um so Jesus Christus nachzufolgen. Der Grund warum Du Ihn nicht kennst, ist, weil Du in die falsche Richtung gehst. Buße, ist jene Entscheidung, die Richtung zu wechseln. Dreh’ Dich um!

„Tu Buße, und  lass dich  taufen auf den Namen Jesus Christus zur Vergebung deiner Sünden; so wirst  Du die Gabe des heiligen Geistes empfangen.”                                         aus Apostelgeschichte 2, 38

„Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben.” Johannes 8, 12

A Jew died for You! [pdf]

Unterwegs mit Jesus Christus I

Veröffentlicht in Lehre mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , am 14 Juli , 2008 von Matthias

 

„Wenn jemand mein Jünger sein will, dann muss er sich selbst verleugnen, er muss sein Kreuz aufnehmen und mir folgen. Denn wer sein Leben unbedingt bewahren will, wird es verlieren. Wer aber sein Leben wegen mir verliert, der wird es gewinnen. Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber das Leben einbüßt? Was könnte er schon als Gegenwert für sein Leben geben? Denn der Menschensohn wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit  seinen Engeln kommen und jedem nach seinem Tun  vergelten …“  Matthäus 16, 24

Auf den nächsten Seiten findest Du drei Lehreinheiten, die dir helfen sollen als  Kind Gottes ein erfolgreiches Leben in der Nachfolge Jesu zu starten. Es geht nicht um Religion, Kirchenmitgliedschaft, Beiträge oder Gebote über Ernährung und Körperpflege. Es geht um deine persönliche Beziehung zu Gott – Ihn kennen lernen in intimer Gemeinschaft. Diese Lehreinheiten allein können dies nicht tun. Sie sollen eine Art Starthilfe sein um  dir beim Verstehen zu helfen, was Gott für dich in seinem Reich bereit hält. Sie gründen sich auf die Bibel, dem niedergeschriebenen Wort Gottes. Vor allem hängt es jedoch von deiner Entscheidung ab, ob Du weitergehen möchtest oder nicht. Gott hat sich bereits für dich entschieden, als er sein Bestes, seinen Sohn,  ans Kreuz für dich gegeben hat, dass Du mit Ihm versöhnt sein kannst. Jesus sagt auch: 

Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn ziehe der Vater, der  mich gesandt hat, …“ Johannes 6, 44a 

Wenn Du diese Zeilen liest, dann kannst du sicher sein, dass Gott, der Vater  dich zieht, bzw. es schon getan hat.         

Die Bibel

Gott hat uns in  seiner Gnade hat  ein Buch geschenkt – die Bibel. Darin steht alles wichtige was Gläubige wissen müssen. Sie zeigt uns wie Er ist, was Er über uns denkt, wie Er spricht und fühlt. Sie dokumentiert was Er getan hat und gibt uns ebenfalls Aufschluss darüber, was Er in Zukunft noch tun wird. Die Bibel ist Gottes Liebesbrief an uns. Er zeigt uns darin, wie viel unsere Erlösung gekostet hat. Sie ist voll von Verheißungen und Versprechen für die, die ihn lieben. Verpackt in Geschichtsbüchern, Lehrbüchern, Briefen, Liedern, Gebeten, den Schriften der Propheten und den Evangelien zeichnet sie uns ein Bild von Gottes Charakter damit wir ihn kennen können. Sie bezeugt Gottes Willen und der Menschen Antwort darauf und wiederum Gottes Antwort auf die der Menschen.   Bibel bedeutet übersetzt Buch und es besteht eigentlich aus 66 Büchern, die im Laufe der Geschichte in drei Originalsprachen (Hebräisch, Aramäisch und Griechisch) aufgeschrieben wurden und bildet die Grundlage für das, was du hier liest. Einen Teil der Worte und das Leben Jesu sind in den Evangelien Matthäus, Markus, Lukas und Johannes festgehalten. Evangelium bedeutet „gute Nachricht oder Botschaft“. Stell dir vor, dass jedes Evangelium eine Kamera ist, die jeweils in  einem anderen Winkel auf Jesus Christus ausgerichtet ist, um so von ihm ein umfassenderes Bild zu bekommen. Die folgenden Lehreinheiten sind drei von insgesamt sechs grundlegenden Lehren des christlichen Glaubens, die im sechsten Kapitel des Hebräerbriefes aufgelistet sind.  

1. Umkehr von toten Werken 2. Glaube an Gott 3. Die Lehre von den Taufen                       4. Handauflegung 5. Auferstehung der Toten  6. Ewiges Gericht                                                   

Hebräer 6, 1-3                                                                   

Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt dem Evangelium! Markus 1, 15       

„Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!“

Das war einer der ersten Sätze, die Jesus dem Volk predigte. Jedoch war Jesus nicht der erste, der dies in jener Zeit sagte. Die Bibel berichtet von Johannes dem Täufer, der Jesus Christus als Wegbereiter vorausging, und der genau dasselbe ausrief.  Von ihm wurde gesagt:  

„Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn,  machet seine Pfade eben!“ Matthäus 3, 3 

Johannes war nicht der Christus oder Messias. Er ging Jesus voraus und rief:  

„Nach mir kommt einer, der ist mächtiger als ich. Ich bin nicht einmal gut genug, mich zu bücken und ihm die Riemen seiner Sandalen zu lösen.“ Markus 1, 7 

Warum war dies notwendig? Warum musste die Predigt dieses Mannes, der mit Kamelhaaren bekleidet war und sich von Heuschrecken und wilden Honig ernährte, dem Wirken Jesu vorausgehen? Was bedeutet dies für mich heute?  

Er war unbequem und sagte den Leuten keineswegs was sie hören wollten, sondern wie Gott über sie denkt und was erforderlich ist um Ihn zu erkennen. Er sagte: Tut Buße, d.h. entscheidet euch umzukehren! Wenn man umkehren muss, dann doch nur, wenn man auf dem falschen Weg ist, oder? Umkehren, doch wovon? Sünde! – kann mit Zielverfehlung übersetzt werden, denn wenn Du  in deinem Leben sündigst, dann verfehlst Du das Ziel und kommst somit auf den falschen Weg. Gott hat einen Plan für dein Leben, doch  an einer oder an mehreren  Kreuzungen bist Du, bewusst oder unbewusst durch Taten, Worte und Gedanken, welche Gott entgegengesetzt sind, falsch abgebogen. Das führt dazu, dass Du Gott nicht vor Augen hast. Er steht hinter dir und Du kannst ihn nicht sehen. Dadurch weißt  Du nichts von ihm und entfernst dich Schritt für Schritt. Jede Entscheidung, die bewusst oder unbewusst getroffen wird führt zu Gott hin oder von ihm weg! Es gibt kein Neutral. Entweder Richtig oder Falsch, Gerade oder Krumm. Wenn Du an der Kreuzung rechts abgebogen bist, dann hast Du  dich automatisch dazu entschlossen nicht nach links zu fahren. Das ist ganz logisch.  

„Keiner ist gerecht, auch nicht einer. Keiner hat Einsicht und fragt nach Gott. Alle haben sie den rechten Weg verlassen und sind unbrauchbar geworden. Niemand ist da, der Gutes tut, kein Einziger.“ Psalm 14, 1-3 

Johannes hat die Menschen zur Umkehr gerufen damit sie in der Lage sind, den zu sehen, der nach ihm kommt. Das ist Jesus Christus! Jemand wie Johannes ist wie das Stopschild. Gott hat zur Zeit Jesu, Johannes gesandt. Heute sendet er andere oder durch ein bestimmtes Erlebnis oder Umstände hält er den Menschen sein Stopschild hin und sagt: Kehr um! 

„Denn der Erlös, der aus der Sünde kommt, ist der Tod. Das Gnadengeschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.“ Römer 6, 23

Gott tut das nicht, um dir zu sagen wie schlecht Du bist. Er will das Beste für dich und darum ist es  notwendig, damit Du sein Gnadengeschenk empfangen kannst. Denn durch die Entscheidung, eine Kehrtwende vorzunehmen sehen wir was hinter uns liegt und können den erkennen, durch den unsere Zielverfehlungen vergeben sind. Ohne Umkehr können wir nicht glauben! Wie denn, und an wen denn überhaupt? Du hast Glauben, der dir von Gott nach seinem Maß gegeben wurde, doch er ist in Dinge freigesetzt worden, die Gott zuwider sind. Er steht also hinter uns wenn wir auf dem falschen Weg sind. Deshalb ist Buße so wichtig und bereitet den Weg für die Vergebung und Versöhnung mit Gott, die wir nötig haben um mit ihm Gemeinschaft haben zu können. Sie erlaubt uns den Blick auf das Kreuz zu richten, auf Jesus Christus, der uns durch sein Blut von den toten Werken reinigt. Denn alles was wir ohne Gott getan haben hat keinen Bestand und  besitzt keinen ewigen Wert. Wie schon erwähnt gibt es kein Neutral bei Gott. Jesus sagt:   

„Wer nicht auf meiner Seite steht, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.“ Matthäus 12, 30 

Es spielt keine Rolle wie krumm ein Stab von Eisen ist. Es zählt vorrangig nur die Tatsache, dass er krumm ist. Denn je länger er wird, um so offensichtlicher wird auch die Krümmung sein.

„Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebietet er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun, …“  Apostelgeschichte 17, 30

 Gott möchte, dass Du Buße tust und auf seine Seite kommst um von ihm Vergebung zu empfangen und mit ihm versöhnt zu sein durch Jesus Christus. Er ist gekommen um die kaputte Beziehung zu Gott, in der wir Menschen leben wiederherzustellen.

„Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und  die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er  uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ Johannes 1, 8-9

 Buße ist eine willentliche Entscheidung seinen Geist und die Gesinnung zu ändern. Es ist nicht das Gefühl, das entsteht wenn dir bewusst wird, dass Du in Schuld gefallen bist. Dieses Gefühl nennt man Reue. Es ist gut und wichtig, denn es zeigt, dass Du etwas erkannt hast. Buße jedoch, ist die Entscheidung, die Du triffst dich von ganzem Herzen davon abzukehren.  Sie kann dir niemand abnehmen. Es ist etwas, dass Du tust. Gott manipuliert oder zwingt niemanden Buße zu tun. Er gebietet es uns, wie oben geschrieben, weil er weiß, dass es das Beste für uns ist, jedoch müssen wir uns selbst entscheiden es zu tun. Buße geschieht im Gebet. Du kannst Gott bitten dich von deinen Sünden zu überführen und dir zu zeigen warum dies oder jenes falsch war. Du bittest ihn um Vergebung für diese Dinge und auch für jene, von denen dir bereits bewusst ist, dass sie falsch sind. Sag ihm, dass es dir leid tut mit der Entscheidung es nicht wieder zu tun und nun seinen Weg für dein Leben zu wählen. Jesus hat gesagt:  

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.“ Johannes 14, 6 

Hier noch weitere Bibelstellen zum Thema >  Lukas 3, 1-22 / Lukas 15 / Matthäus 3 / Markus 1, 1-14 / Apostelgeschichte 2, 38 / Römer 2, 4      

„Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung  von Tatsachen, die man nicht sieht.“  Hebräer 1, 10 

Gott hat dir Glauben gegeben. Jeder Mensch hat das Potenzial zu glauben. Auch wenn Menschen oft sagen sie könnten nicht glauben  oder hätten keinen, so sagt die Bibel, dass jeder Mensch ein von Gott gegebenes Maß an Glauben bekommen hat. Es verhält sich wie mit Geld. Du entscheidest wofür Du es ausgibst oder worin Du es investierst. Der Glaube, den wir Menschen haben wurde in irgend etwas freigesetzt. Wenn nicht in Gott, dann zwangsläufig in etwas anderes. Häufig soviel, dass für Gott nichts mehr übrig ist. Das lässt uns dann zu der eigentlich falschen Annahme kommen wir hätten keinen  Glauben. Darum tun wir Buße, drehen uns um und erkennen, dass wir das ganze Geld in Wirklichkeit aus dem Fenster geworfen haben. Wir haben in Lügen investiert, in tote Werke und auf falsche Karten gesetzt. Durch das Bekennen und der willentlichen Abkehr davon gehen wir zurück zu der Stelle, an der wir einst falsch abgebogen sind und unser Geld verschwendet haben. Dort ist der Ort an dem wir neu investieren können. Dort ist Jesus, der Gekreuzigte. Er ist es, der bezahlt hat für unsere Schuld. Durch Glaube wird aktiviert, was er am Kreuz getan hat. Es findet in deinem Leben Anwendung wenn du daran glaubst. Woran genau? An die Wahrheit! Was ist die Wahrheit?  Jesus sagt:

„Ich bin die Wahrheit.“ Und als er betete sagte er: „ … dein Wort ist Wahrheit.“  Johannes 14, 6 / 17, 17  Gottes Wort ist also Wahrheit. Die Bibel sagt uns auch, dass Jesus selbst das fleischgewordene Wort Gottes ist. 

 „Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat.“  Johannes 1, 14 

Weiter: „ … an welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, nämlich die Vergebung  der Sünden, welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor  allen Kreaturen.“  Kolosser 1, 14 

Wir hatten erkannt, dass Buße die bewusste Entscheidung zur Umkehr und Sinnesveränderung ist. Die Entscheidung selbst jedoch, befreit dich noch nicht von der Schuld, die durch die Sünde entstanden ist. Darum war die Kreuzigung Jesu notwendig. Gott ist ein gerechter Gott und hat darum aus Liebe seinen Sohn an unserer Stelle leiden lassen, wie es durch den Propheten Jesaja mehrere hundert Jahre vorher gesagt wurde:  

„Doch unsere Krankheit, / er hat sie getragen, / und unsere Schmerzen, / er lud sie auf sich. / Wir dachten, er wäre von Gott gestraft, / von ihm geschlagen und niedergebeugt. Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, / ihn wegen unserer Sünden gequält. / Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz, / und wir sind durch seine Striemen geheilt.“ Jesaja 53, 4-5 

Die Bibel sagt uns weiter:

„Denn wenn du mit deinem Munde Jesus als den Herrn bekennst und in deinem  Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, so wirst du  gerettet; denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht, und mit dem Mund bekennt  man, um gerettet zu werden; denn die Schrift spricht: ‚Wer an Ihn glaubt, wird nicht zuschanden  werden!’ “  Römer 10, 9-11 

Wir erhalten Gottes Gabe der Erlösung durch den Glauben. Wir lassen Jesus Herr über unserem Leben werden. Es gibt bei Gott keine halben Sachen. Entweder den ganzen Jesus oder Keinen. Wir können nicht Vergebung empfangen und danach weiter machen wie zuvor. Ein bisschen kreuzigen und ein wenig sterben ist unmöglich. Jesus ist ganz Mensch geworden und ganz am Kreuz gestorben und war auch ganz tot. Nach drei Tagen hat ihn Gott von den Toten auferweckt und er ist seinen Jüngern und  Anderen erschienen. Nicht als halbdurchsichtige Lichtgestalt, sondern mit dem gleichen Leib, den er bei der Kreuzigung hatte. Er aß sogar und zeigte ihnen seine Wunden und ließ sich auch berühren. Wenn wir in Sünde leben, dann leben wir in Ungerechtigkeit vor Gott. Er ist jedoch ein gerechter Gott und Richter und die Gerechtigkeit die vor ihm gilt kommt aus dem Glauben, nicht aus Werken. Du kannst  dir deine Gerechtigkeit und deine Erlösung nicht verdienen durch gute Taten, auch wenn sie tatsächlich gut sind. Gnade wäre keine Gnade, wenn man sie sich verdienen könnte. Es ist ein Geschenk, eine Gabe Gottes und es bewahrt dich davor stolz zu werden, denn Du kannst nicht auf etwas stolz sein, dass Du nicht selbst erreicht hast. Jesus hat es vollbracht am Kreuz. Durch den Glauben an Ihn wirst Du von Gott als gerecht angesehen oder bist freigesprochen. Deine Sünden wurden dir vergeben und Du kannst mit Gott versöhnt sein. Gott ist an  Beziehung interessiert und hat eine Beziehung, die kaputt war wiederhergestellt. All das empfängst Du durch deinen Glauben, den dir Gott gegeben hat und Du nun in die Wahrheit freisetzt. 

 „Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: ‚So ihr bleiben  werdet an meiner Rede, so seid ihr meine rechten Jünger und werdet die Wahrheit erkennen; und die Wahrheit wird euch freimachen.’ “ Johannes 8, 31-32 

Mehr zum Thema > Johannes 3, 36 / Johannes 8, 30-35 / Johannes 20, 29 Hebräer 11, 6 /  Kolosser 2, 6-7    

„Wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht  aus Wasser und Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes  eingehen!“ Johannes 3, 5     

Die Bibel erwähnt insgesamt  drei Taufen. Die Taufe des Johannes (1), die Glaubenstaufe auf Jesus Christus (2), dem Sohn Gottes und die Taufe im Heiligen Geist (3). Auf alle drei soll im Folgenden eingegangen werden.  Das Wort für Taufe im Griechischen ist baptizo und beschreibt ein vollständiges Eintauchen in eine Flüssigkeit oder auch einen Übergang. Man wird in oder in etwas hineingetauft oder getaucht.  1 Die Taufe des Johannes, der den Weg für Jesus bereitet hat und ihm vorausging, war eine Taufe zur Buße. D.h. das Bekenntnis, dass man gesündigt hat und die Entscheidung, die getroffen wurde, sich von diesen Sünden abzuwenden und von Gott Vergebung zu Empfangen, wurde durch eine Taufe bekräftigt. Dies geschah durch vollständiges eintauchen in Wasser, zu jener Zeit in den Jordan. Dies brauchen wir heute nicht mehr zu tun.  Auch Jesus ließ sich taufen!  Warum? Er war doch ohne Sünde.

„Aber Johannes versuchte ihn davon abzubringen und sagte: ‚Ich hätte es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?’ Doch Jesus antwortete: ‚Lass es für  diesmal geschehen. Denn nur so können wir alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit  fordert.’“ Da fügte sich Johannes. Matthäus 3, 14-15

 All jene, die von Johannes getauft wurden, waren noch nicht aus Wasser und Geist  von neuem geboren, wie Jesus es gesagt hat. Durch die Predigt und die Taufe des Johannes wurden sie auf das vorbereitet, was noch kommen sollte. Denn er sagte:

„Nach mir kommt einer, der ist mächtiger als ich.“

Sie hatten ihre Sünden bekannt, um Vergebung gebeten und wurden durch die Taufe in die Buße sozusagen „hineingetauft“. Somit wurde ein Weg bereitet um ins Reich Gottes zu kommen. Es war notwendig um die Herzen der Menschen vorzubereiten. Wir müssen heute nicht mehr auf Johannes getauft werden, dennoch Buße tun, d.h. umkehren und das Alte radikal hinter uns lassen, damit unser Herz auf Jesus ausgerichtet wird und der Weg ins Reich Gottes geebnet wird. Jesus sagt so deutlich, dass man aus Wasser und Geist geboren werden muss um ins Reich Gottes zu kommen.  2 Die Taufe mit der die Gläubigen getauft werden ist auf Jesus und dazu da, damit alles erfüllt wird was Gottes Gerechtigkeit fordert. Es ist somit keine Besiegelung, dass Du Buße getan hast, sondern eine „Vervollständigung“ deiner Gerechtigkeit vor Gott, die aus dem Glauben an Jesus resultiert. Jesus sagte nicht: „Denn nur so kann ich  alles erfüllen, sondern nur so können wir alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit fordert.“ Du bist bereits gerecht und freigesprochen durch den Glauben an Jesus. Gott fordert  jedoch die Vervollständigung durch die Taufe. Du gehst dabei eine Verpflichtung zur Nachfolge Jesu ein und identifizierst dich mit seinem Tod, seinem Begräbnis und seiner Auferstehung.  

„Oder wisset ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Jesus Christus getauft  sind, auf seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf  dass, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten  auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“  Römer 6, 3-4 

Durch die Taufe stirbst Du mit Christus, wirst mit ihm begraben, stehst mit ihm auf und wandelst in einem neuen Leben. Es ist ein neues Leben, ein anderes als das vorherige. Es ist wichtig, dass Du das verstehst! Gott renoviert nicht oder bessert ein wenig aus, sondern er macht es neu! Du wandelst in diesem neuen Leben indem Du Christus nachfolgst Ihn Herr sein lässt und dadurch sein Jünger wirst.

„Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist  vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!“ 2. Korinther 5, 17

Mit dem Akt des Taufens identifizierst und bekennst Du dich zu dem, was Jesus getan hat. Es bedeutet, dass Du dein altes Leben verlässt. Dein altes sündhaftes Wesen,  ist mit Christus gestorben. Wenn Du nicht bereit dafür bist sein Jünger sein zu wollen, dann lass dich nicht taufen. Mit der Taufe hast du dein Todesurteil unterschrieben, doch nur dadurch auch Anspruch auf das, was Jesus für dich getan hat. Wenn Du nicht bereit bist zu sterben, dann wirst Du weder begraben, noch hast Du ein Anrecht auf dieses neue Leben in Christus. Es geht es nicht um eine Kirchenmitgliedschaft oder den Wechsel der Religion, sondern um ein neues Leben, ein Leben im Reich Gottes, in welches Du hineingeboren wirst. Die Taufe ist einen entscheidenden Teil davon. 

Was geschah nach der Taufe?

 „Als Jesus nach seiner Taufe aus dem Wasser stieg, öffnete sich der Himmel über ihm und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: ‚Das ist mein lieber Sohn. An ihm habe ich meine Freude!’“   Matthäus 3, 16.17 

Der Heilige Geist kam auf Jesus herab und führte ihn danach in die Wüste. Ebenfalls wurde er durch die Stimme vom Vater aus dem Himmel als Sohn Gottes bestätigt. Du kannst in der Bibel lesen, wie Gott über dich denkt und was er über dich sagt, doch es ist der Heilige Geist, der Geist Gottes, welcher unserem Geist bestätigt, dass Du tatsächlich ein  Kind Gottes bist und dich nicht nur so nennst.

Was bedeutet es im Heiligen Geist getauft zu sein? Johannes sagte:  

„Ich taufe euch zwar im Wasser als Bestätigung für eure Umkehr, aber es wird einer kommen, der mächtiger ist als ich. Ich bin nicht einmal gut genug, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch im Heiligen Geist und im Feuer taufen.“ Matthäus 3, 11 

Bevor Jesus gekreuzigt wurde sprach er mit seinen  Jüngern und sagte:  

„Liebet ihr mich, so haltet meine Gebote! Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand  geben, dass er bei euch bleibe in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, welchen die Welt  nicht empfangen kann, … “  Johannes 14, 15-16 

Nachdem er von den Toten auferstanden war sprach er zu ihnen:

„ … denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.“ Apostelgeschichte 1, 5  

Und weiter:  „ … aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein… .“ Apostelgeschichte 1, 8 

Zehn Tage nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist wurde erfüllt, was er seinen Jüngern versprochen hatte.  

„Als der Pfingsttag anbrach, waren wieder alle am selben Ort zusammen. Plötzlich entstand vom Himmel her ein Brausen. Es klang wie das Tosen eines heftigen Sturms und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Sie sahen etwas, das wie Feuerzungen aussah, sich zerteilte und sich auf jeden Einzelnen von ihnen setzte. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen plötzlich an in fremden Sprachen zu reden, so wie es ihnen der Geist eingab.“ Apostelgeschichte 2, 1-2 

Wenn Du von deinen  Sünden überführt wurdest und dich von Herzen bekehrt hast, dann bist Du schon mit dem Heiligen Geist in Berührung gekommen. Obwohl Du es nicht gemerkt hast  war es sein Werk. Die Taufe, von der Jesus hier spricht, ist jedoch ein aktives erfüllt werden mit dem Heiligen Geist und seiner Kraft mit einem anschließendem „Überlaufen“. Ich kann ein Glas mit Wasser von innen und außen waschen, dennoch bleibt es leer. Taufe im Heiligen Geist bedeutet vollständig in den Geist Gottes eingetaucht zu sein. Dabei ist man nicht nur erfüllt, sondern man fließt über. Das geschilderte Ereignis in der Apostelgeschichte ist das erste  Mal, dass der Heilige Geist in dieser Art ausgegossen wurde. Es ist wichtig zu verstehen, dass dies nicht zwangsläufig automatisch mit deiner Bekehrung geschieht. Es ist eine übernatürliche Berührung Gottes, die Auswirkungen hat. Die Jünger fingen an in anderen Sprachen zu reden und so ist es auch heute noch. Es ist eine Sprache des Geistes, die Du anfängst zu sprechen wenn Du in den Heiligen Geist vollständig eingetaucht bist. Stell dir das Glas vor, das unter den Wasserhahn gehalten wird und überfließt wenn es nicht weggenommen wird. Du bist das Glas und das Wasser ist der Heilige Geist, mit dem Du geflutet wirst. Das Loben Gottes in dieser neuen Sprache ist Ausdruck dieses Überfließens. Dieses Reden ist kein Lallen oder sinnlose Laute aneinander gereiht, die aus Begeisterung von sich gegeben werden. Es ist eine Sprache! Weiter in der Apostelgeschichte lesen wir auch, dass Gläubige anfingen zu weissagen. Du musst wissen, der Heilige Geist ist eine Person und nicht nur eine Kraft oder Energie. Die Bibel beschreibt ihn als Feuer, als Taube, Wind, Augen und auch Öl. All das sind Bilder für den Heiligen Geist. Er beschreibt nicht ein Gefühl der Begeisterung oder Euphorie. Der Heilige Geist ist Gott! Es ist der Geist des lebendigen Gottes. So wie Gott der Vater Gott ist, Jesus Gott ist, so ist auch der Heilige Geist Gott. Auch wenn die meisten Christen daran glauben und dies bekennen, so haben viele in Wirklichkeit ein Problem damit. Obwohl es sein kann, dass der Heilige Geist sofort nach deiner Wassertaufe auf dich fällt, sind es dennoch zwei Vorgänge. Es ist möglich Buße getan zu haben, in Wasser getauft zu sein und dennoch nicht die Kraft des Heiligen Geistes empfangen zu haben. So wie wir in unserem alten Leben auf unsere eigene Kraft vertraut haben ist es nun notwendig auf Gottes Kraft zu vertrauen. Wir brauchen den Heiligen Geist! Jesus sagte zu seinen Jüngern, dass sie Zeugen sein würden, wenn Er, der Heilige Geist, auf sie kommt. Es ist unmöglich Zeuge eines Geschehens zu sein, wenn man nicht dabei war. Das Wissen um ein Ereignis macht dich nicht zum Zeugen. Du musst es gesehen haben. Ebenso kannst Du von Jesus wissen, jedoch heisst dies noch nicht, dass Du sein Zeuge bist. Durch den Heiligen Geist können wir seine Zeugen sein. Jesus sagt von Ihm:  

„Er wird meine Herrlichkeit sichtbar machen, denn was er euch verkündigt, hat er von mir empfangen.“ Johannes 16, 14   

Wie empfange ich den Heiligen Geist?  

Wenn Du umgekehrt bist und Jesus Christus dein Leben anvertraut hast, es besiegelt hast in der Taufe in Wasser, dann ist das ein Werk des Heiligen Geistes! Beim obigen Empfangen geht es um ein aktives Erfülltwerden  mit seiner Kraft.  Der Heilige Geist kommt auf dich herab. Dies kann im Gebet geschehen. In der Apostelgeschichte zum Beispiel legen die Apostel den Neubekehrten die Hände auf und beten. An einer andere Stelle fiel er durch die Predigt des Apostels Petrus auf die ersten Nichtjuden, die an Jesus gläubig wurden. Gott hat nicht einen Standard festgelegt nach welchem alle Gläubigen den Heiligen Geist empfangen können.  Eines sei jedoch gesagt:  

„Tut Buße, und ein jeder von euch lasse sich  taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden; so werdet  ihr die Gabe des heiligen Geistes empfangen.“ Apostelgeschichte 2, 38  

Es ist wichtig, dass du weisst, dass eine Berührung mit Gott auf dich wartet, wenn Du ein ähnliches Erlebnis wie in Apostelgeschichte 2 geschildert, noch nicht erfahren hast. Es ist nicht mit der Buße und der Taufe beendet. Es wartet auf dich ein Eintauchen in seine Gegenwart, aus welcher heraus Du dann das tust, und überhaupt erst zu tun vermagst, was Gott dir geboten hat. Wichtig ist das Du dafür betest  den Heiligen Geist zu empfangen. Jesus sagt: 

„Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Welcher Vater würde seinem Kind denn eine Schlange geben, wenn es ihn um einen Fisch bittet? Oder einen Skorpion, wenn es ihn um ein Ei bittet? So schlecht wie ihr seid, wisst ihr doch, was gute Gaben für eure Kinder sind, und gebt sie ihnen auch. Wie viel eher wird dann der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist geben, die ihn darum bitten.“                 Lukas 11, 11-13 

Weitere Bibelstellen > Römer 6 / Kolosser 3, 1-15 / Apostelgeschichte 19, 1-6 /   Johannes 14 -16   

     

Die verwendeten Bibelzitate stammen aus der unrevidierten Elberfelder (1905), Luther (1912), sowie der Neuen evangelistischen Übersetzung aus dem Programm Online Bible (Edition 2.10.08). Der in der unrevidierten Elberfelder (1905) verwendete Gottesname Jehova wurde hier mit HERR wiedergegeben.

Unterwegs mit Jesus Christus I [Druckversion]

 

Folg’ dem Licht!

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , , , am 4 März , 2008 von Matthias

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. 1. Mose 1, 1-3

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.   Evangelium nach Johannes 1, 1-5

Wenn Du Licht brauchst und auf der Suche nach Wahrheit bist, dann gibt es nur eine Möglichkeit: Jesus Christus, den Sohn Gottes, den König aller Könige und Herrn aller Herren kennen zu lernen. Du wirst dies ohnehin tun müssen, denn begegnen werden Ihm alle. Die Frage ist nur, welche Konsequenzen dies hat. Wahrheit ist kein Sachverhalt oder eine Religion, Theologie oder Meinung. Wahrheit ist in erster Linie eine Person. Dieser Blog soll all jenen helfen, die Jesus Christus nachfolgen wollen. Die einzige annehmbare Antwort auf Jesu Werk am Kreuz ist Ihm aus Liebe Gehorsam zu sein und nachzufolgen.  Zur Zeit sind hier ein paar Videoclips und Artikel zu finden um eine kleine Starthilfe zu geben. Es folgt noch mehr.